Spiders zu stark für Panthers

 

Am vergangenen Sonntag reisten die Würzburg Panthers zu ihrem letzten Auswärtsspiel in dieser Saison nach Straubing zum aktuellen Tabellenführer, den Straubing Spiders. Das Hinspiel hatten die Panthers zwar mit 33:59 verloren, spielten jedoch zu diesem Zeitpunkt noch ohne ihren etatmäßigen Quarterback Terrence Shambry. Doch eine stark ersatzgeschwächte Verteidigung und zu viele fallen gelassene Pässe ließen die Revanche platzen. Mit 55:22 (7:7; 28:3; 7:6; 13:6) gewannen die Spiders an diesem Tag letztlich verdient gegen den Liga-Neuling.

Die Panthers können nun noch am 06.08.2017 – ihrem letzten Spieltag – mit einem Sieg Zuhause gegen die Neu-Ulm Spartans eine ausgeglichene Bilanz mit 6 Siegen und 6 Niederlagen erreichen. Ein Ergebnis, das für die Zukunft hoffen lässt und mit dem zu Saisonbeginn niemand gerechnet hätte. Das Spiel begann vielversprechend für die Panthers: Ein sehr hoher und kurzer Kick-Off konnte von dem Würzburger Lucas Rogers aus der Luft gefangen werden und somit durften statt der Gastgeber, die Straubing Spiders, die Würzburger ihre Angriffsformation auf das Feld führen. Bereits 6 Spielzüge später erlief der Würzburg Quarterback, Terrence Shambry, selbst den Touchdown zum 7:0 (Point after touchdown/PAT: gut). Straubing glich jedoch bereits im nächsten Drive zum 7:7 durch einen Pass ihres Quarterbacks, Mark Wright auf Simon Schwetz aus (PAT: gut). Weitere Punkte konnten beide Defensivreihen im 1. Viertel verhindern. Ganz anders dann im folgenden Spielabschnitt: Während die Würzburger den Ball im 2. Viertel zunächst durch einen Punt abgeben mussten, ein weiterer Drive nach einem sehenswerten 53 yd. Pass auf Zachary Patience bis kurz vor die Endzone der Spiders lediglich mit einem Field Goal für 3 Punkte abgeschlossen werden konnte und der letzte Drive mit einem abgefangenen Pass endete, die Spiders dagegen alle vier Drives mit Touchdowns abschließen konnten (Pässe auf Simon Schwetz zum 13:7, auf Sven Dorfner zum 21:7, auf Kevin Graupner zum 28:10 sowie auf Jonathan Laureano Navarro zum 35:10) schien die Revanche der Würzburger in weite Ferne gerückt. Zu Beginn des 3. Viertels verlor dann auch noch der Würzburger Running Back Lorenz Gradl den Ball (Fumble), den sich die Spiders sichern konnten. Doch bereits im nächsten Spielzug konnte die Würzburger Verteidigung den Ball wieder zurückerobern und letztlich erzielte Zachary Patience doch noch den Anschluss-Touchdown zum 35:16 (PAT: geblockt). Doch die Verteidigung der Panthers lief den Spiders an diesem Tag meist nur hinterher. Und so konnten diese auch den letzten Drive im 3. Spielabschnitt, sowie deren weitere zwei Angriffsserien im letzten Spielviertel jeweils mit Punkten abschließen (Pässe auf Sven Dorfner zum 42:16, Jonathan Laureano Navarro zum 49:22 sowie ein Lauf von Darius Lewis zum 55:22) brachten die Spiders endgültig auf die Siegerstraße. Der zwischenzeitliche Touchdown-Lauf von Terrence Shambry zum vorläufigen 42:22 stellte zu diesem Zeitpunkt bereits keine Gefahr mehr für die Spiders dar.
Für die Moral und die Absicht den 6. Sieg am 06.08.2017 Zuhause gegen die Neu-Ulm Spartans einzufahren jedoch war es ein Zeichen, dass sich die Panthers zu keiner Zeit
kampflos ergeben werden. Und da einige verletzte Spieler bis zu dem Rückspiel in Würzburg wieder zu dem Team dazu stoßen werden, sind sowohl die Spieler als auch die
Trainer der Panthers davon überzeugt, den Zuschauern erneut eine gutes und sehenswertes
Heimspiel zeigen zu können…

Go Panthers!!!